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DIE ABTEI MONTECASSINO
Die Abtei wurde 529 vom Heiligen Benedikt von Nursia auf der Anhöhe gebaut, auf der schon die Akropolis von Cassino ( lat. Casinum) entstanden war. Im Jahre 883 wurde sie von den Sarazenen zerstört, später wurde sie zu einem wichtigen Kulturzentrum und zu einem Ort geistiger Studien, bis 43-44 die Amerikaner die Abtei dem Erdboden gleichmachten, in der falschen Überzeugung, sie sei ein Stützpunkt der Deutschen. Die Wiederaufbauarbeiten begannen sofort und das Kloster wurde nach dem ursprünglichen Bauplan wiederaufgebaut. Im Inneren der Abtei kann man das Historische Museum besichtigen und dem Sonntagsgottesdienst beiwohnen
 
 
DIE ABTEI VON FOSSANOVA
Es handelt sich um das älteste Bauwerk gotisch - zisterziensischer Baukunst. Die Abtei wurde im 9 Jahrhundert von den Benediktinern gegründet, 1133 wurde sie Besitz der Zisterzienser, die das umliegende sumpfige Gebiet urbar machten und dort eine Grube aushoben. Die Kirche weist ein groβes Tor und eine schlichte Fassade auf, die aber mit einer prächtigen Rosette verziert ist. Ein lateinisches Kreuz bildet den Grundriβ der dreischiffigen Kirche, die die typischen Merkmale des Zisterzienser-Stils aufweist. Von der Sakristei kann man den eindrucksvollen Kreuzgang mit rechteckigem Grundriβ erreichen.
 
DAS NATURLICHE DENKMAL VON CAMPO SORIANO
Zu Füssen des Musoni-Berges, zwischen den Ortschaften von Sonnino und Terracina gelegen, erstreckt sich Campo Soriano über eine Fläche von 3 Km. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, das zu einem „natürlichen Denkmal“ erklärt worden ist. In dem Hügelland wechseln sich Dolinen mit Felsen, die aus dem Erdboden herausragen und bis 15 m Höhe erreichen, ab. Das alles macht das Szenarium, das sich den Blicken des Besuchers bietet, besonders reizvoll und schön. Darüber hinaus ist das Werk des Menschen hervorzuheben, der es geschafft hat, solch ein „unfreundliches“ Gebiet in eine fruchtbare Anbaufläche zu verwandeln.
 
DIE GÄRTEN VON NINFA
Die Oase liegt in den Ortschaften von Cisterna und Sermoneta, in der unmittelbar unterhalb der Ortschaft von Norma sich befindenden Ebene. Der Garten ist ein „natüerliches Denkmal“. Er beherbergt Pflanzen aus aller Welt, die hier ein natürliches Habitat fanden, in dem sie, umgeben von den Überresten der mittelalterlichen Stadt, üppig wachsen konnten. Stadtführungen sind am ersten Samstag und Sonntag jeden Monats von April bis Oktober möglich.